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©2019 by 82 Newcastle to Newcastle

Vor langer, … langer Zeit lebten zwei Brüder in Royalburgh. Die Aufgabe ihrer Familie war es, die Laterne des Nordens zu bewachen. Nach der Überlieferung sollte sie dem Auserwählten den Weg zu Reinigung, Entfaltung und Reichtum zeigen.

 

So trug es sich zu, dass der jüngere Bruder eines Tages ein leichtes Glühen bemerkte, das von der Laterne ausging. Innerhalb von 9 Jahren wurde es so hell, dass nicht mehr zu leugnen war, dass die Zeit des Auserwählten angebrochen war.

 

Um diesen zu finden, zog der ältere Bruder aus und verkündete, dass alle Anwärter in Royalburgh vorstellig werden sollen. Da nicht überliefert wurde, welche Merkmale der Auserwählte tragen wird, war der Ansturm groß. Doch die Laterne wählte niemanden aus.

 

DIE GESCHICHTE HINTER CHAPTER 02.01 & 02.02

Die Brüder beschlossen deshalb mit der Laterne gen Süden zu reisen. Jede Nacht kontrollierten sie die Größe des Lichtkreises. Wurde er größer, befanden sie sich auf dem rechten Pfad.

Als sie eines nachts durch die Straßen des Ortes Heystraw wanderten und ihren Weg mit der Lampe erhellten, wurden sie von der Nachtwache angehalten. Sie rügte, dass ihre Lampe blende und so den Schlaf der Anwohner störe. Erst zu diesem Zeitpunkt bemerkten die Brüder, dass die Laterne des Nordens hell erstrahlte und sie dem Auserwählten sehr nahe sein mussten. Da es sich bei diesem wahrscheinlich um einen Reisenden handelte, betraten sie das Wirtshaus. Im gleichen Augenblick erhellte ein Lichtstrahl aus der Laterne ein sonnengegerbtes Gesicht. Der Fremdländer und seine Begleiterin hörten sich die Legende der Laterne des Nordens an. Sie stellten sich als Touriga und Sherish vor. Sie hatten in ihrer jeweiligen Heimat alles verloren und sich deshalb auf Reisen begeben. In dem Weiler namens Dürkheim haben sie sich kennen gelernt und beschlossen fortan gemeinsam ihr Glück zu suchen. Als Touriga die Laterne näher betrachten wollte, erschien bei der ersten Berührung ein Lichtstrahl der in Richtung Osten wies.

 

So beschlossen die vier dem Strahl zu folgen. Er führte sie zu einem ochsenköpfigen Berg. An dessen Fuß zeigte die Lampe in eine Grube. Sobald sie diese jedoch betraten, erlosch der Strahl. Die Laterne erstrahlte nur noch in einem warmen gleichmäßigen Licht. Die Brüder, Touriga und Sherish beschlossen deshalb die Grube zu erkunden und nach der weisgesagten Reinigung, Entfaltung und dem Reichtum zu suchen. Da nur die Laterne als sichere Lichtquelle zur Verfügung stand, stellten sie sich der Aufgabe tagein tagaus gemeinsam.

Nach 9 Monaten in der Grube verlor die Laterne immer mehr an Strahlkraft. Die vier von Frust zerfressenen Gefährten beschlossen deshalb die Stollen zu verlassen. Sie betrachteten ihre Suche als gescheitert.

Als sie nach Monaten der Entbehrung ins Tageslicht traten, erschien ihnen die Welt so voller Farben, Gerüchen und Klängen, dass sie an ein Wunder glaubten. Derart überwältigt beschlossen sie ein gemeinsames Mahl in der naheliegenden Schenke einzunehmen. Dort wurden sie vom Wirt gefragt, wie sie ihre Unterhaltung in drei Sprachen führen und zwischen ihnen übergangslos wechselten konnten. Erst beim Erzählen ihrer gemeinsamen Geschichte bemerkten die vier Gefährten, wie sie während ihrer Suche die Sprache, die Kultur und das Wissen des jeweils anderen angenommen hatten und sich dadurch in ihren Persönlichkeiten weiterentwickelt hatten. So beschlossen sie ihren Wissensschatz niederzuschreiben. Touriga verfasste mit Little – wie sie den jüngeren Bruder nannten – 80 Bücher. Der ältere Bruder Gran und Sherish legten ihr Wissen in insgesamt 202 Manuskripten nieder, die sie verteilten und reisenden Händlern anvertrauten, um ihren Wissenschatz weiterzugeben.

Um die zwischenzeitlich erloschene Laterne an ihren angestammten Platz in Royalburgh zu bringen, reisten Little, Gran, Sherish und Touriga anschließend nach Norden. Erst dort verstanden sie, dass sich die Legende bewahrheitet hatte.

Durch die langen Monate untertage wurden ihre Sinne so gereinigt, dass sie die Welt nun deutlicher und strahlender wahrnahmen.
Die gemeinsame Zeit hat sie ihren jeweiligen Charakter entwickeln lassen. Sie erlernten neue Fähigkeiten haben ihre jeweiligen Stärken ausgebaut.
Hierin erkannten sie letztendlich auch ihren Reichtum, der sich mehrte, je öfter sie ihr Wissen teilten. 

Seitdem wird die Laterne des Nordens von den Nachfahren der Brüder Little und Gran, die fortan den Beinamen Grubenhunt trugen, bewacht und erwartet den neuen Auserwählten, der Reinigung, Entfaltung und Reichtum sucht.
 

GLEN MORAY - GRAN GRUBENHUNT

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