Die Ardmore Brennerei und was sie besonders macht


Es ist bereits einige Jahre her, dass wir unser Ardmore Fass gekauft haben. Nun steht es kurz vor der Veröffentlichung. Höchste Zeit für einen Blick auf diese besondere Brennerei.


Tag der Einlagerung des Ardmore Whiskys im Staatlichen Hofkeller Würzburg

Was mir persönlich gut gefällt ist die leichte Rauchnote – untypisch für Highland Whisky. Doch besonders viele Eigenabfüllungen gibt es tatsächlich nicht und damit gehört Ardmore auch nicht zu den super-bekannten Brennereien. Schaut man auf das Produktionsvolumen von über 5 Mio Liter pro Jahr schlackern einem dann aber doch die Ohren. Ganze acht Brennblasen sorgen für diese Menge. Das ist in etwa 24 Mal so viel wie die Kilchoman Brennerei auf Islay erzeugt. Wo der Großteil des Ardmores hingeht ist klar: Im Kern wandert Ardmore in die Blending Industrie. Da die Brennerei zum Beam Suntory Konzern gehört wird wohl ein Großteil im Teacher’s Blend landen.


Ein spannender Fun Fact über Ardmore ist übrigens, dass es vor 100 Jahren bereits eine Ardmore Brennerei auf der Insel Islay gab. Diese wurde dann mit der benachbarten Lagavulin Distillery zusammengeführt und ging irgendwann vollkommen in ihr auf. Das hat zwar nichts mit der heutigen Ardmore Brennerei zu tun, ist doch aber eine ganz witzige Story. Insbesondere, da Ardmore aus dem gälischen kommt und „große Höhe“ bedeutet. Passt tatsächlich besser in Highlands als an die flache Küste Islays. Tatsächlich liegt Ardmore am höchsten Punkt der „Northern Railway Line“, ca. 180 Meter über dem Meeresspiegel. Klingt wenig, ist aber nach schottischem Maßstab schon relativ hoch.


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