Gold auf der Frankfurt International Trophy

Aktualisiert: Juli 9


"Was sagt der Chemiker, wenn ihm Gold auf den Kopf fällt?"

"Au!"

Dieser kleine Joke direkt zum Start soll die Stimmung etwas lockern, denn nun wird es direkt sachlich! Aber bevor wir in die Story hinter unserer ersten Goldmedaille einsteigen, müssen wir noch einmal sagen: "Jipiiiiiiiiii"




Ein kleiner Erfahrungsbericht und Blick in unsere Köpfe


Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wo diese Gold-, Silber- und Bronze-Siegel auf den Flaschen immer herkommen? Anfang des Jahres habe ich mich hart damit beschäftigt. Dann habe ich mir die verschiedenen Wettbewerbe angesehen und verglichen. Teilweise wurde mir da schon schwummrig... Es tummeln sich meiner Meinung nach auch einige schwarze Schafe unter den Wettbewerben. Bei diesen schwarzen Schafen gilt dann: Teure Teilnahmegebühren, viele Auflagen, alles kostet extra und man muss kistenweise Verkostungsmittel bereitstellen. Für eine Single Cask Abfüllung natürlich total unrealistisch. Gleichzeitig will man auch wissen, wie das eigene Produkt blindverkostet unter Experten ankommt. Und ein gewisser Marketing-Effekt schwingt eben auch mit. Erst hatten wir, offen gesagt, so gar keinen Bock drauf. Aber zumindest einmal wollten wir es dann doch ausprobieren. Tatsächlich schien uns die Frankfurt-Trophy auch recht vernünftig: ISO-zertifiziert, unabhängig und bis auf eine kleine Teilnehmergebühr von okayen 42€ nebst 0,4l-Sample frei von Kosten/Aufwand. Dort werden ca. 3.000 Proben verköstigt, also sicher keine Hobbyrunde. Die Regeln sind simpel: Unter 80 Punkten taucht man im Ranking nicht auf (es soll vermutlich für niemanden negativ-Werbung sein) und ab 85 Punkten gibt’s dann Gold. Über 92 Punkten gibt es sogar „Großes Gold“, was aber scheinbar für Whisky nicht vergeben wird.

Hipp hipp hurra: Und unser Dailuaine ergatterte direkt mal Gold und da darf man sich schon mal kurz freuen 😊. Wir stecken so viel Liebe und vor allem Extrameilen in unsere Produkte, da ist es natürlich schön, wenn das honoriert wird.


Und was nun?

Öhh, nix... Man könnte nun Medaillenetiketten kaufen und auf die Flaschen kleben. Tatsächlich sparen wir uns das, stecken das gesparte Geld lieber in ein paar Blogger-Samples und machen ein paar Freunden eine Freude. Sicher werden wir die Medaille an der ein oder anderen Stelle erwähnen. Aber übertreiben wollen wir es auch nicht. Das direkte Feedback von unseren Kunden ist uns immer noch 1.000 Mal lieber!


Was bleibt?

Ganz ehrlich: Der 87er-Schnitt in der Base, das Auf-Anhieb-Gold und die vielen tollen Nachrichten von euch zeigen, wir sind irgendwie schon auf dem richtigen Weg. Wir machen weiter, testen neue Dinge, Fässer und Prozesse und freuen uns auf die Dinge, die da kommen. Künftig allerdings wieder ohne Medaillen 😉


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