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©2019 by 82 Newcastle to Newcastle

WHISKY MIT TUBA FINISH

Das hast du (vermutlich) noch nie gesehen, gehört oder geschmeckt: Whisky mit Tuba-Finish!



Ich denke es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass wir gerne mal um die Ecke denken... Aber die zahlreichen Fragen, Kommentare und natürlich auch das viele Lob für die Idee zeigen überraschend großes Interesse. Das habe ich mir zum Anlass genommen die Story hinter dem Tuba-Finish zu beschreiben.

Alles begann - wie so oft bei uns - mit einem gut gefüllten Glas Whisky

Die Idee kam mir bereits im Sommer 2019, als ich zusammen mit Burkhard über verschiedene Optimierungsmaßnahmen, Logistikprozesse und Projekte sprach. Wie immer floss natürlich auch der Whisky (es war übrigens ein leckerer Single Malt aus dem Hause Glen Moray) reichlich. Als wir so über unsere verschiedenen Stärken sprachen kamen wir auf unseren Co-Gründer Bernhard, der schon sein ganzes Leben lang begeisterter Blasmusiker ist. Er "spricht" viele Instrumente fließend, ist staatlich zertifizierter Dirigent und schreibt die Noten für verschiedene Orchester. Aber am liebsten schwingt er aber seit Jahren die Tuba. Das sogar sehr erfolgreich auf Wettbewerben, so zum Beispiel im Jahr 2010 bei der Deutschen Meisterschaft der Brass Bands: Mit seiner Band "B4" holte er dabei den ersten Platz und war damit deutscher Meister (hier ein Zeitungsartikel dazu). Aber auch andere Kontinente sind nicht vor ihm und seinem Blechbagger sicher, so nahm er z.B. 2019 an einem Austauschprogramm teil und zeigte den Mexikanern, was ein Bernhard in Sachen Tuba auf dem Kasten hat.

Aber wie bringt man das Talent und den Whisky zusammen?

Als studierter Ingenieur interessieren mich natürlich die Prozesse im Whiskyfass. Und natürlich spielen wir mit verschiedenen Lagerbedingungen: Höhe, Tiefe, Wärme, Kälte, das gab es alles schon... "Aber was, ja aber was, es muss doch, aber hallo natürlich!!!" So in etwa machte es plötzlich BÄM in meiner Rinde! Die Vibration des extrem tiefen Basses der Tuba wird das Holzfass in konstante Schwingungen versetzen, der Whisky wird dabei in die Dauben einmassiert und wieder freigegeben. Die Holzfasern werden in Schwingungen versetzt und mit dem Fassinhalt reagieren. So die Theorie.

Aber wie sollen wir das umsetzen, welchen Whisky, welches Fass und welchen Song nehmen wir?

Vergangenes Jahr starteten wir ein Experiment und reiften unter anderem einen leckeren portugiesischen Rotwein im Ex-Dailuaine Fass nach. Dieser reifte c.a. fünf Monate im Holzfass. Danach lag das Fass trocken und wir haben die Benetzung nicht mit Schwefel konserviert, sodass der Rotweineffekt ohnehin nicht übertrieben sein würde. Soweit so gut: Wir haben also ein Ex-Bourbon Barrel mit feinen Spuren von portugiesischem Rotwein. Nun muss natürlich ein guter Whisky her. Hierfür verwendeten wir einen bereits sieben Jahre alten Glenshiel Single Malt Whisky (wenn dir das nichts sagt, das ist ein Loch Lomond ;-)). Dieser war tatsächlich schon gar nicht von schlechten Eltern, aber noch etwas schwach auf der Brust. Hier fehlte noch die Finesse. Nun fehlte nur noch das Lied. Hier war Bernhard gefragt.

Seine Wahl fiel auf den Klassiker "Whiskey in the Jar"

An einem Sonntag vor wenigen Wochen trafen wir uns also in unserem Kuhstalllager, postierten ihn vor ein paar Fässer und ließen ihn loslegen. Das ganze sah genau so aus:



Das Stück zeichneten wir natürlich von allen Seiten auf. Burkhard installierte anschließend eine Anlage mit Mischpult und zwei großen Boxen.

gif

Auf einem MP3 Player läuft das Stück nun in Dauerschleife und lässt die Magie "passieren".

Nach zwei Wochen nahm ich gestern eine Probe. Vielleicht ist es Einbildung, vielleicht ist es der Wunsch oder vielleicht sind es auch die 279 vorangegangenen Proben... Aber ich meine die Tuba bereits gespürt zu haben! Naja, ehrlich gesagt ist noch nicht viel passiert. Aber hey, unmögliches machen wir innerhalb von Wochen, für Wunder brauchen wir halt etwas länger ;-).

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