PressemeldungEN MAI 2021

Der rauchigste Whisky Deutschlands kommt aus Unterfranken

Die Würzburger Whiskymarke 82 Chapters to Newcastle veröffentlichte den rauchigsten Whisky Deutschlands, gebrannt in der unterfränkischen Brennerei St. Kilian Distillers aus Rüdenau.

Entweder man liebt sie, oder man hasst sie: Rauchige Whiskys. Aber wie rauchig kann ein Whisky eigentlich sein? Die Frage stellten sich Mario Rudolf und sein Team 2017 im unterfränkischen Rüdenau, genauer in der Whiskybrennerei St. Kilian. Der Brennmeister ist nicht nur dafür bekannt, die inzwischen wohl größte Whiskybrennerei Deutschlands zu führen, sondern auch dafür besondere Experimente zu wagen. Das passt perfekt zur jungen Whiskyfirma von Hadrian Bromma aus Würzburg. Unter dem Label „82 Chapters to Newcastle“ der Glentaste GmbH bringt Hadrian regelmäßig besondere Whiskys auf den Markt. Darunter schottische Single Malt Whiskys, die in Bergwerken oder unter der Würzburger Residenz reifen. Oder es werden Fässer über Monate mit Tuba-Musik beschallt. Immer auf der Suche nach dem besten Geschmack. Ein besonderer Whisky ist den beiden unterfränkischen Firmen nun gelungen: Der rauchigste Whisky im Land. Es gibt zwei verschiedene Prozesse die Maische herzustellen. So wird Whisky entweder rauchig oder nicht-rauchig. Wie weit man gehen kann, wurde hier ausprobiert. Den Rauchgehalt misst man dabei in PPM (Parts per Million) Phenol. Besonders rauchige Vertreter haben hier normalerweise einen Wert zwischen 40 und 50. Der unterfränkische Whisky liegt hier beim doppelten Wert, genauer gesagt bei 92. Nur ein einziges Fass wurde abgefüllt. Am vergangenen Freitag ging es in den Verkauf und war in weniger als zwei Stunden komplett ausverkauft. Ein tolles Zeichen für die Region und eine schöne Wertschätzung für den heimischen Whisky.

DOKUMENTE ZUR FREIEN VERFÜGUNG

Alle Bilder und Texte sind genehmigt zur Veröffentlichung.

Erster Whisky von der Wasserkuppe in 29 Minuten ausverkauft

Das erste von vier Whiskyfässern aus dem Radom ging vergangenen Freitag in den Verkauf und erfreute sich großer Beliebtheit.

Im November 2019 wurden vier Fässer mit Whisky schottischen Ursprungs am höchsten Punkt der Rhön eingelagert. Auf 950 Metern bietet das Radom auf der Wasserkuppe ideale Lagerbedingungen für die edle Spirituose. Das Wahrzeichen liegt mitten im Biosphärenreservat. Da der Whisky durch die Fasswand atmet, kann er durchaus von der ausgezeichneten Luftqualität profitieren. Das erste von vier Fässern wurde nun in die Flasche gebracht. Vergangenen Freitag ging er dann in den Verkauf. In weniger als einer halben Stunde waren alle Flaschen des ersten Fasses ausverkauft. „Wir wussten natürlich, dass er gut ankommen wird. Aber, dass es so schnell geht, damit hätten wir nicht gerechnet.“ So Hadrian Bromma von der Whiskyfirma 82 Chapters to Newcastle. Den Namen für den bereits 14-jährigen Whisky durfte sich Heike Herzog-Best, Geschäftsführerin des Radoms, selbst aussuchen: „Für uns Rhöner Gleitschirmflieger ist es immer etwas Besonderes, wenn es uns nach einem Start am Westhang der Wasserkuppe gelingt in der Thermik aufzudrehen und anschließend oben am Radom einzulanden. Wir nennen das Toplandung/Toplanding.“ So entstand der Name der ersten Abfüllung: „Top Landing Nine Sixty“, denn der Whisky lag zehn Meter über dem höchsten Punkt der Rhön, auf rund 960 Metern. Aber auch das Fass, in dem der Whisky lag, ist etwas Besonderes, denn es stammt aus einer kleinen Bourbon Brennerei in New York City. Die noch übrigen Fässer kommen aus Frankreich, Schottland und Jamaica. Man darf also gespannt sein. Aber schon jetzt ist klar, dass dieses Projekt den Zeitgeist trifft.

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